Monika Sadeghi's Blog


A King Is Born
6. Dezember 2018, 19:29
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Darf ich vorstellen: King, unser Neuzugang. Er ist ein süßer, sechsjähriger Hundejunge, der ganz lieb und entspannt ist. Heute hat er das erste Mal mit unserem Stöpik gespielt, und die Abläufe in unserem Haushalt hat er auch schon intus. So ein Hund, ist ein Wundertier. Spazierengehen und Fressen sind seine Lieblingsbeschäftigungen. Hinzu kommen noch Schmusen und Schlafen. Übrigens: King ist eine Mischung aus Chow-Chow und Pekinese (!) und kommt aus einem Tierheim in Rumänien, die ihn aus einer Tötungsstation herausgeholt haben. Er wird niemals Ayla ersetzen können, aber er hilft uns, den Schmerz zu lindern.

 

king auf couch

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Ayla, ein Goldschatz auf vier Pfoten
14. Februar 2012, 19:08
Filed under: Meine Hunde | Schlagwörter: , , ,

Ein neuer Hund ist bei uns eingezogen: Ayla, die Chow-Chow-Hündin. Sie ist süße 14 Monate alt und mittlerweile haben wir ihr Vertrauen gewonnen. Anfangs war sie nämlich sehr scheu und ließ sich nicht anfassen. Aber jetzt ist sie der süßeste Hund, den man sich vorstellen kann. Allerdings nur bei uns, wie das ja typisch für Chowies ist. Wir freuen uns sehr, dass nach den ganzen schlimmen Dingen, die in den letzten Monaten passiert sind, wir jetzt wieder einen jungen und gesunden Hund haben, der hoffentlich viele Jahre bei uns bleiben wird.



Chino – so sieht Zufriedenheit aus

Unser großer „Bär“ hält seinen Nachmittagsschlaf und sieht sichtlich zufrieden aus, wie ich finde.



Der Chow-Chow – eine Hommage an einen liebenswerten, aber recht sturen Charakter
28. April 2010, 12:24
Filed under: Rund um den Hund | Schlagwörter: , , ,

Wer sich einen Chow-Chow ins Haus holt, sollte zumindest zwei Dinge wissen: Er ist kein Allerweltshund, sondern ein eigenständiger, selbstbewusster Zeitgenosse, der manchmal auch recht stur sein kann. Aber: Ein Chowie ist vor allen Dingen ein sehr liebenswerter, seinem Frauchen oder Herrchen treu ergebener Vierbeiner mit einem großen Herzen. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend bis misstrauisch. Spielen ist, zumindest wenn er erwachsen ist, unter seiner Würde. Wasser gehört auch nicht gerade zu seinen Lieblingselementen, auch wenn da andere Hundebesitzer konträre Erfahrungen gemacht haben werden.

Was sind seine Wurzeln?

Schon im 11. Jahrhundert vor Christus wurde ein Hund in den Chroniken erwähnt, der Charakteristika des heutigen Chow-Chows aufwies: die typische blaue Zunge, einen massigen Körperbau und die geraden Hinterläufe. Das Kaiserreich China führte diese Hunde wahrscheinlich aus Sibirien und der Mongolei ein. Der Name, den ihm die Chinesen gaben, heißt übersetzt: aufgeplusterter Löwenhund. Eine sehr treffende Beschreibung! Während er heute vorwiegend als Liebhaberhund gehalten wird, war er früher Jagd-, Hüte- und Schlittenhund – ein Gebrauchshund eben. Aber auch am Kaiserhof war er beliebt und musste dort nur „repräsentieren“.

Im späten 19. Jahrhundert brachten ihn die Briten dann in ihr Heimatland, wo 1887 dann auch erste Zuchtversuche starteten. Auch Königin Victoria hatte ihr Herz für ihn entdeckt. Die Bezeichnung Chow-Chow soll lecker-lecker heißen, was aber nicht vollkommen belegt ist.

Wie sieht er aus?

Urtümlich, mit blauer Zunge, blauen Lefzen und blauem Gaumen. Nur Chow-Chows und einige wenige andere Rassen haben diese Färbung. Die Größe beträgt ca. 55 cm bei einem Gewicht bis zu 35 kg. Es gibt lang- und kurzhaarige Züchtungen. Seine Fellfarbe variiert von creme oder weiß über rot, blau, rehfarben, zimt bis hin zu ganz schwarz. Sein Markenzeichen neben der blauen Zunge ist seine über den Rücken getragene Rute. Er hat Stehohren, die klein und dick sind. Insgesamt sollte der Eindruck eines stämmigen löwenartigen Hundes entstehen. Sein Wesen ist ruhig, zurückhaltend und auch selbstbewusst, dennoch ist er ein guter Wächter. Treu, aber nicht sklavisch ergeben, gegenüber seinen Bezugspersonen, ist er bei Fremden distanziert. Seine Reinlichkeit ist legendär.

Die Fellpflege

Aufgrund seiner üppigen Haarbekleidung muss der Chow sorgfältig gebürstet und gekämmt werden. Wer sich damit auskennt, kann die Pflege auf einmal die Woche beschränken. Wer nicht, der sollte schon jeden Tag Kamm und Bürste herausholen. Vor allen Dingen beim Fellwechsel muss darauf geachtet werden, denn nur so haben Sie einen stets gepflegten und sauberen Hund. Baden sollte man ihn nicht, es sei denn, es ist aus irgendwelchen Gründen unbedingt nötig.

Kein Hund für jedermann

Ein Chow-Chow lässt sich nur bedingt abrichten, er ist eben ein kleiner Sturkopf. Für Menschen, die sehr ungeduldig, nicht konsequent oder sogar herrisch sind, ist er nicht geeignet. Auch braucht er unbedingt Familienanschluss – er ist kein Zwingerhund!

Horst Stern, der bekannte Journalist hat einmal etwas sehr Schönes und Treffendes über ihn gesagt: „Einem Mann, der in Harmonie mit einem Chow-Chow lebt, kann man vertrauen und ihn mit Gewinn um jeden Rat angehen. Er schweigt eher, als dass er aus Gefälligkeit lügt“. Und: „Der Chow ist ein Hund, der ein Herr ist, auf der Suche nach seinem Herrn, der kein Hund ist.“

Resümee

Wer einen Hund sucht, der treu ergeben ist, sich nicht bei anderen Menschen anbiedert, der eher in die „Hose“ macht, als sein Heim zu beschmutzen, der stark und mutig seine Menschen beschützt, der eigenständig, bislang auch eigenwillig ist und sich Ihnen nur mit Liebe, niemals mit Zwang, unterordnet, der ein wunderschönes, extravagantes Aussehen hat, dann haben Sie ihn gefunden. Aber entscheiden Sie sich sorgsam. Wenn ein Chow-Chow sein vertrautes Zuhause verliert, dann leidet er evtl. noch mehr als andere Hunde.



Hier ein paar Bilder meiner Hunde, die jetzt im Hundehimmel sind

Eine Anmerkung vorweg: Die ersten beiden Bilder konnte ich nur noch von einem Foto abfotografieren, deshalb die schlechte Qualität, sorry!

Erst einmal Romeo, Toulouse und Lady (von links nach rechts), drei Yorkies, die ich zusammen als kleines Rudel hatte. Die drei waren schon von Welpenbeinen an bei mir. Lady und Toulouse wurden nur zwölf Jahre und Romeo vierzehn Jahre alt. Alle drei hatten Herzprobleme.

Dann Bobby, ein schwarzer Chow-Chow aus dem Tierheim Aachen, der schon 10 Jahre alt war, als ich ihn zu mir nahm. Leider waren uns nur anderthalb Jahre vergönnt, aber ich werde ihn nie vergessen.

Als nächstes Bild Arco, der Eurasier. Er hatte ein schlimmes Schicksal hinter sich: Erst wurde er acht Jahre von seinem Herrchen geschlagen, dann verbrachte er die nächsten vier Jahre im Tierheim. Durch seine schlechte Behandlung war er bissig geworden, und es wollte ihn keiner mehr haben. Ich sprach dann mit seiner Betreuerin, und sie wünschte sich, dass er nicht im Tierheim sterben solle. Als ich das hörte, war es wieder einmal um mich geschehen.

Amun, Titelbild und Namensgeber meiner Hundepflege – ein Chow, den ich nie vergessen werde und der so tragisch starb. Zu der Zeit, als das Bild entstand, war er noch nicht lange bei mir und fellmäßig noch ziemlich „unbekleidet“.

Dann der letzte, der vor einem halben Jahr gestorben ist: Cyrano, der Wurfbruder von Balu, im Alter von fünfzehneinhalb Jahren. Er war ein quirliger, lieber kleiner Kerl. Zuletzt war er jedoch blind und taub und altersdement, und – er hatte ständig Durchfall. Ein kleiner Pflegefall also, doch er hatte noch Lebenswillen, fraß gut und liebte es, gestreichelt zu werden. Daher hatten wir uns entschlossen, ihm sein Leben nicht zu nehmen, ein Entschluß, der allerdings viel Kraft gekostet hat. Zum Schluß hat er uns die Entscheidung abgenommen und ging alleine zur Regenbogenbrücke.



Neue Bilder von meinen Schätzen
14. April 2010, 15:45
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Als erstes Bild seht Ihr hier meinen kleinen Balu draußen im Feld

Dann den kleinen Balu frisch geschoren. Hat ihm gar keinen Spaß gemacht, und ich muss immer sehr vorsichtig sein, weil er Epilepsie hat und einen Anfall bekommen könnte. Aber es ist gutgegangen.

Als nächstes Bild ein sehr schönes (wie ich finde) von Iiria:

Last but not Least unser „Dicker“ Chino, der gerade 1 1/2 Stunden Bürsten hinter sich hat.

Und dann die Krönung für Chino als Belohnung fürs lange Stillhalten: ein Parmaschinken-Knochen

Noch ein Bild von den „Großen“:



Amun, der Kämpfer und Titelbild meines Blogs
9. April 2010, 20:35
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Leishmaniose weit verbreitet und oft verkannt

Vor acht Jahren zog der erste Hund mit Leishmaniose in mein Haus. Er wurde bei den Tierschützern Mister Chow genannt, und damit ist auch schon klar, was für eine Rasse er hatte. Als er – angebunden an einen Pfosten – aufgegriffen wurde, war er abgemagert, lethargisch und hatte offene Stellen am ganzen Körper. Er war ein Bild des Jammers. Freundliche Menschen brachten ihn dann ins Tierheim, wo er erst einmal ein wenig aufgepäppelt wurde. Durch das Internet nahm ich Kontakt mit Spanien auf, und schon bald wusste ich: das ist mein Hund. Nach einigem Hin und Her flog er dann mit einer Patin zu mir. Eine befreundete Tierschützerin aus Deutschland holte ihn vom Flughafen ab, und dann stand er an einem schönen Junitag vor mir. Amun, so hatte ich ihn getauft, lebte sich sehr schnell bei mir ein, und die ersten Monate schien er gesund zu sein – wenn auch sehr still.

Der Krankheitsbeginn

Im April wurde er jedoch noch stiller, er fraß nicht mehr so gut und fing an, aus seiner Nase zu bluten. Damals waren mir die Symptome von Leishmaniose noch nicht so gut bekannt, aber da ich die Krankheit zumindest vom Hörensagen kannte und die Tests in Spanien zwar negativ verlaufen waren, aber dem Tierarzt nicht so ganz koscher vorkamen, machten wir hier in Deutschland noch einen zweiten Test. Dann der Schock: Sein Titer (Maßangabe der Verdünnungen von Antikörpern oder Antigenen) war extrem hoch. Das hieß mit anderen Worten: Die Leishmaniose war ausgebrochen! Was jetzt tun? Eile war geboten, denn Amun verfiel immer mehr, und ich wollte diesen lieben großen Bären nicht verlieren. Mein Tierarzt begann mit der Gabe von Alopurinol, einem Mittel, das eigentlich für gichtkranke Menschen gedacht ist, bei Hunden jedoch die Krankheit zurückdrängen kann (Leishmaniose ist nicht (!) heilbar). Als dies nicht mehr ausreichte, erhielt er Infusionen, die Immunabwehr stärkende und allerlei andere Mittel. Doch es wurde nicht besser. Weil ich mich damit nicht abfinden wollte, stöberte ich im Internet nach anderen Möglichkeiten und wurde fündig. Ich stieß auf einen Biologen und einen Professor, die beide auf diesem Gebiet forschten. Letzterer hatte gerade ein Versuchsprogramm laufen mit einem neuen Mittel gegen Leishmaniose. Ich nahm Kontakt zu ihnen auf. Nachdem Amun dort untersucht worden war, nahmen sie ihn in die Versuchsreihe auf.

Jetzt hieß es, abwarten und hoffen

Mein Tierarzt erhielt 10 Ampullen des neuen Medikaments, das alle paar Tage injiziert wurde. Noch nach der achten Spritze ging es Amun nicht besser. Da er mittlerweile schon seit 10 Wochen so gut wie nicht mehr gefressen hatte, wie ein Betrunkener hin und her schwankte und fast nichts mehr sehen konnte, gab mir der Tierarzt den Rat, ihn einschläfern zu lassen, mit dem Hinweis, dass wir aber noch die zehnte Injektion abwarten sollten. Dem stimmte ich zu, denn Amun sollte nicht länger leiden müssen. Und dann geschah das, was wir alle nicht mehr geglaubt hatten: Amun fing wieder an zu leben, und zwar richtig zu leben, mit allem, was ein Hundeherz so braucht. Natürlich war das nur der Anfang, denn er war noch schwach und zittrig auf den Beinen, aber er liebte es wieder, beschmust zu werden, er hatte Freude am Fressen, und er „tanzte“ wieder, was so typisch für einen Chow-Chow ist. Es dauerte noch viele Wochen und Monate, bis ich sagen konnte, dass er – zumindest einigermaßen – wieder gesund war.

Die Krise nach der Krise

Leider verging nur ein Jahr, bis der nächste Schock anstand: Amun hatte einen apfelsinengroßen Magentumor, der entfernt werden musste. Auch das hatte er aber gut überstanden. Nach der OP jedoch wurden seine Blutwerte wieder sehr schlecht, und wieder hieß es, Medikamente nehmen und hoffen. Doch Amun war ein Kämpfer, und er erholte sich wieder, bis, ja bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem er auf einem Feldweg (!) von einem Auto überrollt wurde. Ihr könnt Euch vorstellen, dass das nach den überstandenen Schicksalsschlägen der größte Schlag war.

Nur vier Jahre waren mir mit diesem unvergesslichen Hund vergönnt, die leider überschattet von seinen Krankheiten waren. Dennoch möchte ich sie nicht missen!

Heute habe ich wieder zwei Hunde aus Spanien, den 5jährigen Chino (auch ein Chow-Chow) und die 8jährige Samojeden-Hündin Iria. Beide Hunde haben ebenfalls Leishmaniose, allerdings mit einem niedrigen Titer. Doch Chino war bei seiner Ankunft ebenfalls von der Krankheit gezeichnet. Er war sehr abgemagert, hatte ebenfalls offene Stellen am ganzen Körper, sah schlecht und war viel ruhiger als er heute ist. Bei ihm und auch Iria helfen die Alopurinol-Gaben, verbunden mit Augensalbe und ein wenig Kortison. Ich muss allerdings darauf gefasst sein, dass es Schübe der Krankheit gibt. Hoffen werde ich allerdings, dass es so bleibt, wie es jetzt ist.